RÖDER<br>atelier - galerie
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(zur) Sie geht mit der Motorsäge um, wie mit einem Schnitzmesser und schafft dabei ausdrucksstarke Skulpturen, die international Anerkennung finden: Bildhauerin Tanja Röder. Betrachtet man die riesigen Skulpturen aus der Hand der 31-Jährigen, dann möchte man nicht glauben, mit welch "martialischem" Werkzeug sie entstanden sind. Mal fast samtig, weich und rund, als verberge sich hinter den Jahresringen und Maserungen eine zarte Seele, mal scharfkantig und flächig, als wolle jemand protestieren gegen Unrecht, scheint immer die majestätische Kraft des einstigen Baumes durch. Heitere Eindrücke, fast humorig wechseln mit solchen die Hoffnungslosigkeit ausdrücken. Weiße oder schwarze Lasuren, die das Material weiterhin lebendig erscheinen lassen, verstärken den jeweiligen Eindruck. Dass sie nicht nur eine Meisterin der Motorsäge ist, sondern auch filigrane Techniken beherrscht, beweist Tanja Röder etwa mit ihrem Triptychon aus Ahorn. "Die Natur ist die Mutter der Kunst" - so lautet das Motto der Künstlerin, welches sich durch all ihre Arbeiten zieht.